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Was ist Gestalttherapie?

Die Gestalttherapie ist einer der bedeutendsten Ansätze der humanistischen Psychotherapieverfahren. Ihre Wurzeln liegen unter anderem in der Gestaltpsychologie, in der Psychoanalyse und im Existenzialismus.

Gestalttherapie wird in der Arbeit mit einzelnen Menschen, mit Gruppen, mit Paaren und Organisationen angewendet. Sie wirkt im Kontext von Heilung und Therapie, in der Beratung und in den Bereichen, in denen Wachstum, Kreativität und Selbstentfaltung gefördert werden sollen.

In der Gestaltarbeit geht es um die Erfahrung von verschiedenen Möglichkeiten des kreativen Umgangs des Menschen mit sich und seiner Umwelt. Empfindungen, Gefühle, Denken und Handeln werden dabei in ganzheitlicher Weise gesehen, genauso wie Körper, Geist und Seele.

Grundsätzlich folgt Gestalttherapie dem dialogischen Prinzip, dem Wissen, dass sich KlientIn und TherapeutIn in einem therapeutischen Prozess begegnen.
Die direkte Erfahrung des Kontakts zwischen TherapeutIn und KlientIn nimmt in der therapeutischen Arbeit einen großen Platz ein.
Der Grundgedanke der Gestalttherapie, dass Kontakt heilsam ist, findet an diesem Punkt Eingang. Hier stellt sich die Therapeutin oder der Therapeut als wohlwollendes Gegenüber zur Verfügung. Besondere Beachtung wird dabei der Wahrnehmung bzw. dem Gewahrsein dessen geschenkt, was gerade im Hier und Jetzt passiert. Denn dort zeigt sich, was den einzelnen Menschen bewegt, wer er ist und was ihn in seiner Gesamtheit ausmacht.

Neben dem therapeutischen bzw. beratenden Gespräch kann in der Gestalttherapie auf eine Vielzahl von Methoden zurückgegriffen werden, zum Beispiel körperorientierte und kreativ-künstlerische Arbeitsweisen.

Wir unterstützten unsere Klienten dabei, ihr eigenes Entwicklungspotential zu aktivieren, um Veränderungsprozesse zu initiieren, um neue Wege gehen zu können und die Chancen ihres eigenen Lebens bewusster zu nutzen.


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